Frauen und die Tempelritter

Schätze der Tempelritter Du liest Frauen und die Tempelritter 2 Minuten Weiter Der Reichstag der Tempelritter

Der Tempelritterorden ist zweifellos einer der bekanntesten Mönchsorden der Geschichte. Ironischerweise zählt er auch zu den geheimnisvollsten. Über Jahrhunderte hinweg wurde der Orden immer wieder erforscht und in zahlreichen Filmen und Büchern thematisiert. Die Tempelritter werden für ihren Mut, ihre Hingabe an ihr Kloster und die Mythen um ihre Rituale und ihren Alltag bewundert. Einer der am wenigsten erforschten Aspekte im Leben der Ritter ist ihre Beziehung zu Frauen.

Die Ordensregel der Templer besagt eindeutig, dass Frauen dem Orden nicht beitreten dürfen. Sie legt ihren Mitgliedern sogar nahe, der Versuchung durch Frauen so gut wie möglich zu widerstehen. Laut Gesetz konnte es keine Templerin geben. Aufzeichnungen hingegen erzählen etwas anderes.

In Mühlen, einer Gemeinde in der Steiermark, Österreich, gab es einen offiziellen Tempel, in dem Nonnen für den Dienst im Orden ausgebildet wurden. Auch in anderen Templerklöstern könnten sich Frauen heimlich dem Orden angeschlossen haben. Einige von ihnen dienten durch Spenden an die Organisation. Zweifellos war Frauen der Orden in keiner Position erlaubt, doch das hielt sie nicht davon ab, Verbindungen zu den Tempelrittern zu knüpfen. Obwohl es möglich ist, Frauen zu finden, die dem Orden angehörten, ist dies selten und ungewöhnlich. Die Templer waren von Natur aus Mönche, daher gab es keinen Platz für eine Frau, weder als Dienerin noch als Meisterin. Eine Frau in den Heiligen Tempeln zuzulassen, galt als Sünde und wurde bestraft.

Die Haltung der Ritter gegenüber Frauen war im Kern traditionell und antifeministisch. Die Ordensregel stellte Frauen als Verunreinigung der Keuschheits- und Reinheitsgelübde dar, die die Brüder abgelegt hatten. Dennoch begegneten viele Templer Frauen auf eine weltlichere Weise. Sie waren bereit, Frauen in die Angelegenheiten des Ordens einzubeziehen und ihnen die volle Verantwortung für ein Nonnenkloster in Österreich zu übertragen.

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