Der Tempel – Was macht ihn wertvoll? – Ein Gedicht von Edgar Alan Guest

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Der Tempel – Was macht ihn wertvoll?

Von Edgar Alan Guest

Für die Fundamentpfeiler können Sie bis zum Fels graben.
Du kannst mit deinem Stahl bis zum Himmel gehen
Sie können die besten Ideen der letzten Jahre erwerben.
Und kaufen Sie die beste Handwerkskunst.
Man könnte jeden Saal mit den seltensten Marmorsorten auskleiden.
Und mit Gold kann man es färben, aber dann
Es ist schließlich nur ein Gebäude, wenn es
Ist nicht erfüllt vom Geist der Männer.

Sie können ein Bauwerk aus Ziegeln und Stein errichten.
So etwas wurde noch nie zuvor errichtet.
Dort sollen die kostbarsten Hölzer gelagert werden, die dort wachsen.
Und schnitze jede Säule und Tür.
Man kann es mit den Prachtbildern von Steinbrüchen und Bergwerken füllen.
Mit der Pracht von Pinsel und Feder –
Aber es ist nur ein Gebäude, so schön es auch sein mag.
Wenn es nicht den Geist der Männer besitzt.

Man kann eine solche Konstruktion errichten, die vom Blitz nicht beschädigt werden kann.
Oder eine, die ein Erdbeben nicht zerstören kann.
Man kann es aus Granit bauen und sich seines Charmes rühmen.
Sie wird bis ans Ende aller Tage währen.

Aber dann hättest du genauso gut gar nicht erst bauen können.
Niemals das Moor und den Sumpf geräumt,
Wenn nach ihrer Fertigstellung ihre Schutzmauer
Steht nicht für den Geist der Männer.

Denn es ist weder der Marmor noch der Stein.
Es sind auch nicht die Stahlsäulen,
Woran erkennt man den Wert eines Bauwerks?
Aber es ist etwas, das LEBEHAFT und REAL ist.

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